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LactoScan®


Experten schätzen, dass ca.15 Prozent - also 12 Millionen - der Menschen in Deutschland Milchzucker nicht ausreichend verstoffwechseln können.

Am häufigsten tritt die so genannte primäre Lactoseintoleranz auf, die wie kürzlich entdeckt wurde genetische Ursachen hat.

Durch diese genetische Ursache bilden die betroffenen Menschen geringere Mengen des Enzyms Lactase (nur in extrem seltenen Fällen fehlt den Personen das Enzym komplett). Da bei allen Menschen ab dem 6. bis 20. Lebensjahr die vorhandene Menge an Lactase kontinuierlich abnimmt, wird zwangsläufig zu einem Zeitpunkt innerhalb dieses Zeitfensters die benötigte Menge des Enzyms bei betroffenen Menschen unterschritten - es setzen die beschriebenen Symptome der Erkrankung ein.

Bisher war weltweit kein diagnostischer Test erhältlich, der einen einfachen, schnellen und zu 100 % spezifischen Nachweis der Lactoseintoleranz ermöglicht hat. Deshalb wurde LactoScan® entwickelt.


Häufig gestellte Fragen

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In der Schweiz wird LactoScan® exklusiv von der Viollier AG in Basel durchgeführt. Für Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Viollier AG - www.viollier.ch

Nella Svizzera Viollier AG a
Basel reallizza LactoScan esclusivo. Per domande vi preghiamo di rivolgersi a Viollier AG. Grazie. www.viollier.ch

Dans la Suisse Viollier AG en
Basel realise Lacto Scan exclusif.
Si vous avez des questions, demandez directement Viollier AG s`il vous plaît. www.viollier.ch

  • Was ist Laktose (Milchzucker)?

    Laktose (=Milchzucker) ist Zucker, der hauptsächlich in Milch und Milchprodukten vorkommt. Laktose wird aber auch vielen modernen Lebensmitteln zugesetzt, in denen man gar keine Milchbestandteile vermuten würde. Das Molekül des Milchzuckers ist ein Doppelzucker (Disaccarid). Es besteht aus zwei Bausteinen, der Glukose (Traubenzucker) und der Galaktose (Schleimzucker):



    Laktose

    C Kohlenstoff
    O Sauerstoff
    H Wasserstoff

  • Was ist Laktose-Intoleranz?

    Menschen mit Laktose-Intoleranz können Laktose nicht verdauen und bekommen beim Genuss von bestimmten Lebensmitteln Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Bauchschmerz. Ihr Verdauungssystem ist nicht in der Lage, den Doppelzucker Laktose zu verarbeiten. Um Doppelzucker abbauen zu können, werden im Verdauungstrakt Enzyme freigesetzt, die die Moleküle in kleine, für den Körper verwertbare Moleküle zerlegen. Das Enzym, das den Milchzucker spaltet, heißt Lactase (_-Galaktosidase). Es spaltet Laktose in Glukose und Galaktose auf. Fehlt dieses Enzym oder ist zu wenig davon vorhanden, kann die Laktose nicht oder nur mangelhaft gespalten und vom Körper aufgenommen werden. Die Folge ist Wasserspeicherung und Abbau der ungespaltenen Laktose durch Darmbakterien, was zu Gasbildungen (Blähungen), Durchfall, unspezifischen Schmerzen im Darm, Übelkeit und Erbrechen oder weiteren unspezifischen Beschwerden führen kann.

  • Wie entsteht diese Unverträglichkeit?

    Der häufigste Grund dafür ist ein angeborener Mangel des Enzyms Lactase, das für den Abbau von Milchzucker verantwortlich ist. Laktose Intoleranz tritt typischerweise erst ab einem Alter von rund 20 Jahren auf, im Kindesalter werden Milchprodukte meist noch gut vertragen. Eine sekundäre Form ist nicht angeboren, sondern tritt als Begleiterscheinung von Darmerkrankungen auf und bildet sich nach Ausheilen der Grunderkrankung wieder zurück. Mit LactoScan‚ lässt sich die angeborene Form eindeutig nachweisen.

  • Wann sollte ein Test auf Laktose-Intoleranz durchgeführt werden?

    Bei länger anhaltenden Verdauungsstörungen unbekannter Ursache oder schlechter Verträglichkeit von Milchprodukten.

  • Ist Laktose-Intoleranz weit verbreitet?

    Für die Bundesrepublik liegt die Quote nach neuesten Schätzungen bei rund 15%-25% der Gesamtbevölkerung. Somit können viele bisher unerklärte allgemeine Gesundheitsstörungen auf dieser Erkrankung beruhen. Wichtig ist es, die Ernährung entsprechend anzupassen um Folgeerkrankungen (z.B. Osteoporose) zu vermeiden.
  • Wie kann eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert werden?

    Der Nachweis einer Milchzucker-Unverträglichkeit wurde bisher mit aufwendigen und belastenden Tests versucht (z.B. Glukose-Test oder Wasserstoff-Test). Da vor der Untersuchung große Mengen Milchzucker über einen längeren Zeitraum aufgenommen werden müssen, ist die Durchführung dieser Tests für die Betroffenen sehr unangenehm und führt in der Regel zu Durchfall und Erbrechen. Zudem sind die Ergebnisse der oben genannten Testverfahren oft nicht eindeutig. Der LactoScan®-Speicheltest dagegen ist sehr bequem und einfach und führt zu einem sicheren Ergebnis.
  • Wie wird der LactoScan® Test auf Laktose-Intoleranz durchgeführt?

    Ihr Arzt wird mit Ihrem Einverständnis die Diagnose veranlassen. Die Probenahme ist sehr einfach, denn für einen Speicheltest benötigt man lediglich einen Abstrich der Mundschleimhaut mittels eines speziellen Wattestäbchens. Falls gewünscht, kann der Test auch mit einer Blutprobe durchgeführt werden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Information für Betroffene.

  • Was passiert mit den Proben und dem Ergebnis?

    Die Proben werden an unser zertifiziertes Fachlabor geschickt, das unter behördlicher Kontrolle auch andere medizinische Untersuchungen durchführt. Dadurch ist eine 100%ige Datensicherheit gewährleistet. Das eingeschickte Probenmaterial wird nur für die Untersuchung verwendet und danach sofort fachgerecht vernichtet. Nach der fachlichen Auswertung wird der Befund Ihrem Arzt zugestellt.

  • Welche Therapie ist bei diagnostizierter Laktose-Intoleranz möglich?

    Durch Vermeidung von laktosehaltigen Lebensmitteln (z.B. Milchprodukte, Schokolade, Backwaren) können die Beschwerden in den meisten Fällen deutlich verbessert werden. Trotzdem ist eine ärztliche und diätetische Betreuung unbedingt notwendig, um Risiken von Mangelernährungen und Folgeerkrankungen auszuschließen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt.

  • Wie erkenne ich laktosehaltige Lebensmittel?

    Sehr gute Informationen über laktosehaltige Lebensmittel und laktosefreie Alternativen finden sie unter den angefügten Links oder direkt auf den Internetseiten bei einigen Herstellern. Grundsätzlich ist es ratsam ungesäuerte Milchprodukte zu meiden, da sie einen höheren Gehalt an Laktose
    haben, als gesäuerte (z.B. Joghurt, Käse). Laktose ist auch in einer Reihe von Lebensmitteln, Fertigprodukten und Arzneimitteln enthalten. Die Firma Weihenstephan - www.molkerei-weihenstephan-laktosefrei.de - bietet mittlerweile in den meisten Supermärkten laktosefreie Milchprodukte an, die auch bei Laktose-Intoleranz sehr gut vertragen werden.



     

    Weitere Informationen zur
    Laktose-Intoleranz finden Sie unter www.libase.de
    Weitere Informationen zu der
    laktosefreien Alpenmilch von Weihenstephan
    finden Sie unter
    www.molkerei-weihenstephan-laktosefrei.de



  • Ist der Test nur in Deutschland erhältlich?

    LactoScan® ist europaweit erhältlich. Ärzte aus der EU können Material zur Abnahme und Versendung von Proben direkt bei uns anfordern und per Post an unser Laktose-Intoleranz Labor schicken. Sie erhalten den Befund innerhalb weniger Tage per Post bzw. per Fax zugesandt.
    In der Schweiz wird LactoScan® exklusiv von der Viollier AG in Basel durchgeführt. Für Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Viollier AG unter info@viollier.ch.


 
 
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Stand: 01.08.08